Der Trześniowskie-See ist in vieler Hinsicht besonders. Es ist der tiefste See des Mitteloderbruchs mit einer Tiefe von 58,8 m und nimmt damit den zehnten Platz im gesamtpolnischen Vergleich ein. Zudem liegt der See auf dem Boden eines engen und tiefen Gletschers aus der letzten Eiszeit. Über dessen Wasseroberfläche liegt wiederum die höchste Erhebung der ganzen Region der Berg Bukowiec mit 227 m über der Meeresoberfläche. Es wundert daher nicht, dass die meisten Ufer des Sees denen einer skandinavischen Fjordlandschaft ähneln. Auch die Wasserqualität überzeugt mit der I Wasserklasse was eine klare Sicht in die Tiefe des Sees ermöglicht.
Beeindruckend ist auch die Fischartenvielfallt vorn weg mit heimischen Arten zu denen unter anderem der Aal gehört.
Der Trześniowskie-See ist eines der Hauptgewässer des Naturschutzparks in dem er liegt. Dieser ist von einem wunderschönen überwiegend mi Buchen bewachsenen Wald umgeben. An seinen Ufern bestehen zwei Florareservate die besucht werden können.
Der beschriebe See ist mit dem Łagowskie-See durch einen kurzen Kanal verbunden. Dieser wurde vom Menschen künstlich geschaffen. Die Johanniter haben hier vor Jahrhunderten eine Halbinsel aufgeschüttet mit der sie den See geteilt haben um zwischen den beiden Seen ein Klosterorden zu errichten. Das hier bis heute erhaltene Schloss bietet eine prächtige Aussicht auf die beiden See und die ganze Region. Der hier entstandene Ort Łagów wird als die Perle des Lebuser Landes gepriesen und in der Tat beeindruckt der malerische Ort nicht nur durch seine Lage. Hier findet das bekannte Independent Filmfestival „Lubuskie Lato Filmowe“ statt. Der Ort bietet viele unterschiedliche Schlafmöglichkeiten in verschiedenen Preiskategorien von Bed & Breakfast bis Campingplatz an.
Entlang der Ufer wurden Wander- und Radwege angelegt die zum Spazieren und Sport treiben einladen. Vorort finden sie auch Einen Bootsverleih und nette Restaurants. Die Zufahrt ist besonders leicht da der See unweit der Bundestrasse von Berlin nach Warschau liegt.